Die Vision von smart Citys wird nur umgesetzt, wenn wir den Öffentlichen Raum darauf vorbereiten.

Vielen Stadt-Autofahrern ist klar: Wenn man nach einer Autofahrt am Ziel ist, steht der schwerste Teil erst noch bevor. Die Parkplatzsuche ist oft anstrengender als die 50 Kilometer Fahrt davor. Unzählige Runden um den Block, bis man endlich mal eine passende Lücke gefunden hat.
Für den städtischen Verkehr ist das ein riesiges Problem: Rund ein Drittel aller Autofahrer in Innenstädten sind auf der Suche nach einem Parkplatz und verstopfen dadurch die Straßen. Vernetzte Parkkonzepte könnten den Parkfrust bekämpfen.

Das Ziel des Pilotprojektes ECSI2 ist die Umsetzung der sensorgesteuerten Parkraumbewirtschaftung für Städte, Gemeinden, Gewerbetreibenden, Versorgungsdienste und Anwohnern als Brückentechnologie hin zu den Umweltschonenden smart Citys zu schaffen!
Das Pilotprojekt wird in 4 Phasen durchgeführt und hat eine Laufzeit von 12 Monate. Die Kosten des Pilotprojektes werden gerade zusammengestellt

Phase 1 (1-3 Monat) ist die Weiterentwicklung und Programmierung der ECSI2 Kollektoren unter Einbindung der *LoRa-Technologie.
Phase 2 (1-3 Monat) ist der Aufbau einer Gelände Testeinheit für die Weiterentwicklung des Parkraumbewirtschaftungssystems.
Phase 3 (3-6 Monat) Programmierung der Park APP in Verbindung mit Geosystemen.
Phase 4 (6-12 Monat) ist der Praxistest im öffentlichen Raum. Hierfür suchen wir noch einen geeigneten öffentlichen Parkraum.

Das @ECSI2 System erkennt den Parkvorgang, die Dauer und kann programmgesteuert die Parkplatznutzung freischalten.

E City Systems @ECSI2 entwickelt, basierend auf der neusten Sensortechnik in Verbindung mit der LoRa-Technologie die programmgesteuerte Parkraumbewirtschaftung im Öffentlichen Raum hinsichtlich der nachfolgenden Gesetzmäßigkeiten für Städte und Kommunen positiv umsetzen!

  • Senkung des städtischen Straßenverkehrs um 20-25 % durch Minimierung des Parkplatz Suchverkehrs
  • Senkung der Schadstoffemission, verursacht durch Straßenverkehr um 15-20%
  • Einhaltung und Umsetzung der StVO durch das Ordnungsamt und die Polizei
  • Zweite Reihe Parken wird minimiert
  • Zeitgesteuerte Nutzung des Öffentlichen Parkraums durch Gewerbetreibende, Versorgungsunternehmer und Anwohner
  • APP Parksystem angebunden an Deutsche Geosysteme
  • Selbstfinanzieren durch optimale Parkraumbewirtschaftung

Hinweis:
*Der Statistische Anteil des Parksuchverkehrs am öffentlichen Straßenverkehr beträgt 25-30%
*Wir verarbeiten keine Personen- oder Kennzeichendaten!

Die Finanzierung des Pilotprojektes ECSI2 läuft über Fördermittel des BMUB, des BMVI und Landesförderung.
Wir suchen für Phase 3 noch interessierte Städte und Gemeinden mit ca. 300 öffentlichen Parkplätzen.

Weitere Infos unter: www. ecitysystems.de & info@ecitysystems.de

Weitere Infos erhalten sie hier info@ecitysystems.de

Long Range Wide Area Network (LoRaWAN)

Die Netz-Architektur ist sternförmig. Endgeräte kommunizieren mit Gateways, welche die Datenpakete an einen Server senden. Dieser Server verfügt über Schnittstellen für IoT Plattformen und Applikationen.

Von Germain GAUDARD – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64159124 

LoRaWAN nutzt regional unterschiedliche Frequenzbereiche im ISM-Band und SRD-Band, darunter in Europa das Frequenzband von 433,05 bis 434,79 MHz (ISM-Band Region 1) und von 863 bis 870 MHz (SRD-Band Europa). In Nordamerika ist das Frequenzband von 902 bis 928 MHz (ISM-Band Region 2) dafür freigegeben.

Die Reichweiten erstrecken sich von 2 km in Stadtgebieten bis zu 40 km in ländlichen Gebieten. Ein großer Vorteil ist die Gebäude-Durchdringung, da auch Keller erreicht werden können. Der Strombedarf in Endgeräten beträgt rund 10 mA und 100 nA im Ruhemodus. Das ermöglicht bei Vernachlässigung der Selbstentladung eine Batterielebensdauer von 2 bis 15 Jahren. Die Kommunikation zwischen Endgerät und Gateway erfolgt auf verschiedenen Frequenzkanälen mit Datenraten von 0,3 bis 50 kbit/s.

Die Frequenzspreizung ermöglicht eine hohe Effizienz bei Datentransfer und Energieverbrauch. Interferenzen werden dadurch minimiert. Die Datentransferrate zum Endgerät passt der Netzserver je nach Bedarf an (ADR = Adaptive Data Rate). Die Kommunikation im LoRaWAN ist zweifach mit 128 bit AES verschlüsselt, zum einen bis zum Netzserver und zum anderen bis zum Anwendungsserver.